doomantia.com
 
 

These four Doom witches and i am sure they will have no problem with me calling them that formed in 2004 with a love for Doom Metal. A 3 track demo titled "The Mirror" was quickly recorded and released followed by a full length album "Ocean Of Illusion" is 2007. The newest release is "A Dialogue With The Dimensions" was recorded in guitarist Jessica's apartment in 2009. Since this recording they have established themselves further with shows at Roadburn and Doom Shall Rise Festivals.

"A Dialogue With The Dimensions" is produced by My Shameful (doom) and Vendetta (thrash) guitarist Mario Hahn and he obviously knows his way around Doom Metal because this is a hell of a powerfully rich, warm recording. ShEver play a droning kind of Funeral Doom that is big on repetition and skull crushing atmospheric riffs with growling, guttural deathly vocals although the third track "Hagazussa" does feature some clean vocals and cries. There is four songs here and all are great but offer very little in terms of variation, they all start calmly enough (for a Funeral Doom band that is) but all build up to a monolithic climatic endings. The whole four excursions into brutally crushing organic doom are all of equal strength but opening track "Transformed Into Sadness" and closing track "High & Turning" finish up a bit more memorable after repeated spins. The latter offers the only real change of pace and feel on the EP with slightly different drum variations and bass lines.

It must be noted that vocalist Alexandra sounds possessed on this EP to the point where she sounds like she is out to kill something, i hope she is not like this in normal day to day life, she would have to be locked away. Her vocals are truly frightening at times and is equal to and in most cases more powerful than her male counterparts in Doom Metal. From the angle of Funeral Doom, they don't do anything that hasn't been done many times before and like most droning Funeral Doom, it can get tedious if you are not mentally tuned in this genre of music. Overall i can't honestly say this is their best work, that still belongs to the 2007 full length album but its solid Doom product designed to crush and destroy. For that reason, it succeeds in being a crucial addition to your Funeral Doom collection. 8/10

(Ed / doomantia.com)

  trespass.ch
 
  Ok, jetzt keine Chauvi-Sprüche über Frauenbands, und ja keine anzüglichen Zoten… Sonst gibts was aufs Dach, Tag und Nacht wirst du von den Hexen verfolgt warden, sie werden nicht ruhen und du noch weniger.

Die Gedanken werden wirr und wirrer beim Durchhören von „A dialogue with the dimensions“. Auf ihrer Homepage schreiben die vier Frauen über ihren Sound: „Hexen-Doom aus den tiefsten Wäldern der Schweiz - langsam kreischend, stürmisch, schwarz und tiefergelegt bis untern Boden... Schwester Tod und weisser Himmel: seid gewarnt - das sind shEver.“ Was soll man da noch mehr sagen?

Ihre Szene werden Shever mit ihrer neuen EP bestimmt beglücken können; schleppender Aggro-Sound und Gesangslinien, die es bisweilen unmöglich machen zu beurteilen, ob hier jetzt Männlein oder Weiblein am Mikro steht – und ob Männlein oder Weiblein Menschlein oder Tierlein ist. So muss es sein. Gewiss Nichts für die Masse – aber Fans von deftigem Doom kommen bei den vier Hexen bestimmt auf ihre Rechnung…

(Ko:L)

  igelmetal.de
 
  Die vier Mädels von ShEver brachten 2007 ihr erstes Album heraus und veröffentlichen 2009 eine EP namens „A dialogue with dimensions“. Die Frauen bezeichnen ihre Musik selbst als Witch Doom: Doom Metal mit allerlei Einflüssen der am ehesten als Death Doom bezeichnet werden kann. Die Band hat sich bereits einen Namen im Underground der Doom Metal Szene erarbeitet, hierzulande ist sie jedoch kaum bekannt.
Das soll sich ändern und die EP ist ein guter Anfang!

Sängerin Alexandra hat eine ordentliche Death Metal-Stimme, die einen starken Kontrast zu der ruhigen, vor sich hin gleitenden Musik bildet. Die Stücke sind düster und ziehen langsam vor sich hin. Der klare Gesang der gegen Ende des ersten Stücks Transformed into sadness erstmals verwendet wird, bildet wiederum einen Kontrast zu den tiefen Growls von Sängerin Alexandra. Eine sehr facettenreiche musikalische Mischung wird hier geboten, so dass die bis zu 10 Minuten langen Stücke an keiner Stelle langweilig werden.

Doomsky ist mein Favorit auf dieser aktuellen EP: extrem zäh und teuflisch düster wird hier dem Doom Metal gefrönt. Die Produktion ist derart fett, dass man nahezu jedes Detail zu hören meint und bei jedem Hören neue Feinheiten entdecken kann. Der klare Gesang gibt dem Stück eine sehr traurige und verzweifelte Note, der von den Growls von Alexandra seinen perfekten Gegenpart findet.

Verzichtet wurde auf dieser Scheibe auf den Einsatz der zuvor typischen Geige. Fehlen tut sie mir hier allerdings nicht, denn auch so klingt alles sehr harmonisch und bildet eine Einheit.
Hagazussa ist eine Zaunreiterin zwischen den Welten, sozusagen eine neue Hexe. Spätestens jetzt erklärt sich die Bezeichnung Witch Doom Metal. Hagazussa ist der kürzeste Track der EP, jedoch auch der einprägsamste. Das Stück wird getragen von schweren Melodien und dem fast schon beschwörenden Geflüster des Songtitels zu Anfang des Songs. Ungewohnt temporeich wird das Ganze in der Mitte des Liedes vorgetragen, so dass dem Hörer nie langweilig wird und es immer wieder eine Menge zu entdecken gibt.

High and turning ist der längste Track der CD und weckt leichtere Erinnerungen an die Band Witchcraft, nicht zuletzt wegen des sehr klaren Gesangs, der unterstützt von einer sehr Melodie und ordentlichen Gitarrenriffs vorgetragen wird. Auch dieses Stück ist sehr eingängig und zieht den Hörer schnell in seinen Bann.

Fazit:Was bleibt da noch groß zu sagen? Perfekt ist die EP sicherlich nicht, dennoch ist den vier Schweizerinnen wieder einmal eine klasse Scheibe gelungen, die jedem (Death) Doom Metal-Fan nur zu empfehlen ist! Ohne zu Zögern gibt es dafür ganze 4 Igel von mir!

(fimbulthul)

    doom-metal-front.de
    zwei jahre ist es her, dass shEver aus der schweiz mit „ocean of illusions“ (2007) ihr debutalbum veröffentlichten. soeben erschien die aktuelle ep, welche auf den schönen titel „a dialogue with the dimensions“ getauft wurde. mit den vier neuen songs bestätigen die drei damen nicht nur ihre position im doom underground. sie halten auch dem vergleich mit bekannteren death/funeral bands stand. die songs sind düsterer, äußerst zäh und vor allem tonnenschwer ausgefallen. tiefe growls geben überwiegend den ton an und wie auf „ocean of illusions“ sorgen mehrstimmige vocalparts regelmäßig für abwechslung. mir gefallen die brutalen stimmeinlagen von frontfrau alexandra und nadine (bass) allerdings deutlich besser als der oftmals pathetisch wirkende gesang. die texte behandeln passend zum sound sehr depressive themen wie einsamkeit, verzweiflung, selbstmord und trauer. zu meinem bedauern wurde diesmal auf die geige als stilmittel verzichtet, welche den alten songs mitunter eine besonders traurige note und vielschichtigkeit verlieh. abgesehen von dieser persönlichen vorliebe ist die ep insgesamt sehr eingängig und überaus fett produziert. dazu trug mario hahn (vendetta, ex-my shameful) sicherlich keinen unerheblichen teil bei, da er sowohl für die aufnahmen, den mix und das mastering verantwortlich war. shEver liefern mit „a dialogue with the dimensions“ ein grundsolides death/funeral werk mit einer ordentlichen portion witch power ab.