| roadburn 2010 | ||
Auch bei den Schweizerinnen von shEver ist mächtig was los - wer die Bat Cave betritt, muss sich erst ganz nach vorne drängeln, um die Heavy-Doomerinnen überhaupt sehen zu können. Macht aber nichts, denn ihre coole Riffs rocken selbst im hinteren Hallenteil noch derbe. Im Anschluss wird der Raum vom äußerst druckvollen Sound des Schweizer Damen Quartetts Shever beschallt. Auf die Dauer tönt das ganze allerdings zu gleichförmig und bietet nur wenig Abwechslung. Insgesamt hinterlassen die sympathischen Eidgenossinnen jedoch einen positiven Eindruck und ernten auch beim Publikum entsprechende Zustimmung. Nathan fron Nanotear (a wise man, and even radder booking agent) told me I had to see ShEver - "They're four witches that play doom!" - so off I went to the Bat Cave, and couldn't be happier that I did. This all-female Swiss quartet have been my favorite discovery of the fest so far, and their occult-laced take on the heaviest, darkest of the doomed arts is nothing short of awe-inspiring. Look them up! |
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| doom shall rise VI | ||
| Falls einer der Anwesenden bei der Frauen-Band shEver an das schwache Geschlecht denkt, liegt er total daneben. Aber sowas von! Denn der Hexen-Doom aus den tiefsten Wäldern der Schweiz walzt alles platt - langsam kreischend, stürmisch, schwarz und tiefer gelegt bis unter den Boden. Frontfrau Alex packt Leid und Verzweiflung in die Songs, Nadine verstärkt dies mit der Geige, und Sarah und Jessica prügeln die letzte Hoffnung aus den Fans. Ein ganz starker Auftritt, der Eindruck hinterlässt. (alexander saur / www.metal-hammer.de) |
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| doom over bielefeld (13.03.2010) - shEver / hiam / black shape of nexus / amenra | ||
"Anschließend hüllen uns die vier Hexen aus der Schweiz, auch bekannt als shEver, in einen gräulich-farblosen Nebelteppich, welcher selbst die gute Laune über den vorzüglichen Fair-Trade Kaffee im Falkendom erstickt. Zerissen wird der Nebel, den man durch seine Dicke bedingt wohl in Würfel schneiden könnte, immer wieder durch unmenschliche Schreie, die an Runhild Gammelsæter zu Thorr’s Hammer Zeiten erinnern und der Frontfrau Alexandra in nichts nachsteht. Hin und wieder vermag man auch geflüsterte Beschwörungen zu vernehmen, was vor allem beim beinahe Chartbreaker “Hagazussa” angenehm ins Ohr geht. Besonders gut gefielen mir jedoch die beschwörenden Vocals von Gitarristin Jessica und Bassistin Nadine, die sich bei dem Auftritt eine psychedelischen, wenn nicht sogar mystischen Note verliehen. Einzig die Violine, welche durch Nadine geführt wurde, vermochte nicht recht zu überzeugen, da sie im Soundbrei unterging. Dennoch ein wunderbarer und mitreißender Auftritt, der mir angenehme Nackenschmerzen bescherte." "Second band: SHEVER (don't expect me to reproduce their spelling here). Swiss Witch Doom? Demanding music, sure. What to make of the guttural roars of the lead singer, and the MELVINS-style eruptions, and, at the same time, the underlying tenderness of it all? Not much but to succumb to hypnosis, which works amazingly well with this band. I don't often catch myself listening to live noise with eyes closed, and aware of The Truth Of It All. So there." "Zweite Gruppe war Shever |
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| doom over vienna (07.11.2009) shEver / nautilus / omega massif / count raven / obiat (walter / www.planet.tt) |
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| "Es folgte mit SHEVER (www.shever.ch) eine All-Girl-Truppe, die sich dem Doom in recht aggressiver, aber auch mannigfaltiger Version verschrieben hat. Als ob es nicht schon ungewöhnlich genug gewesen wäre, vier junge Damen zu bestaunen, die sich jener Machart von Musik hingeben, muss man den Schweizerinnen auch noch attestieren, an diesem Abend die wohl abwechslungsreichste Gestaltung der Spielzeit abgeliefert zu haben. Die SHEVER-Variante von Doom enthält nämlich neben jeder Menge Death Metal - Frontwusel Alexandra growlte sich des Öfteren in Regionen hinab, die auch einer Angela Gossow würdig waren - auch gefühlsbetonte, abgefahrene, gen Post-Rock tendierende Sequenzen, bei denen Bassistin Nadine zur Geige greift um die Chose auch entsprechend atmosphärisch umzusetzen. Eine wahrlich imposante Vorstellung, bei der die Zeit wie im Flug verging.Den Stimmungspegel konnte das überaus sympathische Quartett, dass sich im Anschluss flugs unter das Auditorium begab, um sich die weiteren Bands zu begutachten auf jeden Fall noch weiter anheben, so dass es für die nun folgenden, offenbar von zahlreichen Besuchern sehnsüchtig und gespannt erwarteten OMEGA MASSIF (/www.omegamassif.de) keine allzu schwere Aufgabe gewesen sein dürfte, noch einen draufzusetzen" | ||
| dynamo/werk21 (13.01.2007) - shEver / pÿlon / cerberus / forgotten chaos / mirto massaker / excruciation (nando rhorer / sounds2move.de) | ||
"Wer nun denkt, dass eine Doom Band die komplett nur aus Frauen besteht keine richtig heftige Musik machen könnte, sondern sich eher in süßlichen Schmuseklängen verstricken würde, der hat wohl noch nie einen Song von shEver gehört. Denn die schwermütigen Ladys zelebrierten in ihrem ca. 30-minütigen Set förmlich das düstere Gedankegut, gaben drei Songs zum Besten, die jeden "normalen" Hörer an den Rand des suizidalen Wahns gebracht hätte. Doch die "metallisch" gestärkten Zuschauer des Abends setzten ihrem Leben kein Ende, sondern genossen regelrecht die bedrückende Grundstimmung, lauschten den tonnenschweren Gitarrenriffs und dem langsamen aber dennoch präzisen Schlagzeugspiel. Sängerin Alexandra steigerte sich förmlich in die Songs hinein, durchlebte jede einzelne gesungene Zeile, während Jessie (Gitarre) und Nadine (Bass) immer wieder in den Gesang miteinstiegen, um den Songs somit eine weitere Nuance zu verleihen. Einzig in Sachen Klargesang, der ab und zu zwischen die harschen Sangespassagen eingebaut wurde, konnte die Band nicht ganz überzeugen, da es diesem an der emotionalen Ausdruckskraft mangelte. Jedoch wird dieses Manko in Zukunft sicherlich behoben werden, da shEver mit diesem Auftritt eindrucksvoll bewiesen, dass sie eine Band mit Zukunft sind. " |
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| la rumeur (16.12.2006) - shEver / lethian dreams / my yament (whisperingwovles.fr.st) | ||
"Doomkonzerte sind selten in Lille, und es war mein allererstes. Es begann mit My Lament. Diese belgische Kombo brachte die Umgebung mit ihrem atmosphärischen Doom/Death sehr gut in die Materie ein. 3 Stücke… lang….sehr lang…sehr schwerfällig und sehr hart, die uns in einen endlosen Abgrund stürzten. Darauf Lethian Dreams, ihre Show war ebenfalls gu. Sie wechselten ab zwischen männlichem und weiblichem Gesang, aber es war schade, dass der Gesang von Matthieu nicht mehr in den Vordergrund gemischt worden war…. vorallem sein cleaner Gesang. Was den Gesang von Carline betrifft, sie brachte Emotionen rüber und akzentuierte den melancholischen Anteil der Band. shEver traten auf, und welche Überraschung! Diese Schweizer Band besteht aus 4 Frauen, 3 verschiedenen weiblichen Gesängen und… es gab Violinen-Passagen! Sehr effektive Passagen, die uns in unsere tiefgründigsten Gedanken führten. Diese „kleinen“ Details machen die Band aus, machen ihre Musik eigenständig, und ausserdem ist eine 100% weibliche Band nicht häufig, und dann noch von so einer Qualität… beeindruckend. Der Gesang von Alexandra (lead vocals) schien mehr und mehr verfolgt, sehr „kratzig“, derjenige von Nadine eher Richtung Death, während derjenige von Jessie (cleaner Gesang) eine Portion Melodie einbrachte. Es war schade, dass nicht mehr Leute die bewundernswerte Show von shEver gesehen haben, die eine weite Reise dafür in Anspruch genommen hatten. Mein erstes Doom-Konzert war ein Erfolg, wann ist das nächste?" "Les concerts de Doom metal sont rares sur Lille, et c’est d’ailleurs mon premier. Le concert débute avec My Lament. Ce combos Belge plombe merveilleusement bien l’ambiance avec son Doom Death plutôt atmosphérique. 3 morceaux… long… très longs… très lourds et très pesants, qui nous fontt plonger dans une abîme sans fin… Lethian Dreams arrive, leur show fut tout aussi bon. Ce groupe alterne chant masculin/féminin, mais il est dommage que le chant de Matthieu n’ait pas été mis plus en avant… notamment son chant clair. Quant à la voix de Carline, elle permet de remplir d'émotions et d’accentuer l’aspect mélancolique du groupe. ShEver débarque, et quelle surprise ! Ce groupe Suisse se compose de 4 filles dont 3 chants féminins différents et… il y a des passages de violon ! Des passages très efficaces, pour nous plonger d’avantage dans nos pensées les plus profondes. Ces « petits » détails permettent de démarquer ce groupe, de le rendre « original », un groupe 100% féminin ce n’est pas courant… et d’une telle qualité… impressionnant. Le chant d’Alexandra (chant principal) semblait être de plus en plus persécuté, très « raclé », celui de Nadine, plutôt death alors que celui de Jessie (chant clair) ajoutait une pointe de mélodie. Il fut dommage de ne pas voir plus de monde vu le déplacement que ShEver a fait pour nous présenter son admirable show. Mon premier concert de Doom fut une réussite, à quand le prochain?"
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| abart zurich (19.02.2006) - shEver / ex-cruciation / infernal Poetry / requiem / debauchery / dismember (manu zbinden / heavymetal.ch) | ||
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"... Ein grossartiges Konzert steht mir am 19.02.2006 bevor! Das schwedische Urgestein Dismember gastiert mit reichlicher Unterstützung in Zürich. Dismember sind auf Tour mit Debauchery, Infernal Poetry und Requiem. Doch für dieses Konzert im Abart kommen noch zwei Bands dazu: zum einen Excruciation und zum anderen Shever. Beide Bands sind im Doom Metal angesiedelt und bringen einen atmosphärischen Hauch und somit Abwechslung ins Abart. Der Abend startet mit der Frauenkombo Shever: Schnell ist klar, dass sie sich abheben von den restlichen Bands. Ruhige schleppende Riffs mit harmonischen Melodien und Cleangesang klingen anmutig durchs spärlich gefüllte Abart. Die Show gefällt mir, denn ich kann mich für Doom Metal begeistern! Jedoch hatten die vier Ladies einen schweren Stand mit den Death Metal Bands. Dennoch lieferten sie eine gelungene Show mit viel Potenzial für die Zukunft." |
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| molodoi strassburg (03.09.2005) - shEver / zatokrev / kruger (ianik / since-i-was-born.over-blog) | ||
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"... shEver kannte ich nicht, und ich fange mit ihnen an, denn sie waren die erste band an diesem abend. shEver also und ihr hypnotischer und düsterer doom metal: mit stimmen von jenseits der grüfte, einer gewaltsamen musik, schleppend und lyrisch zugleich. eine sehr schöne mischung aus texten, gefühlen und der musik. diese frauen müssen bei anderen (männlichen) sängern absolut nichts beneiden, denn an diesem abend war härte vorgeschrieben... die interpretation bewegte sich auf sehr hohem niveau, und natürlich war die ungezwungene weiblichkeit ein anziehungspunkt. es war gewaltsam und schön, vorallem wenn die drei stimmen sich vermischten. die dame am schlagzeug prügelte gut, ziemlich minimalistisch, aber es passte wirklich zum stil der kompositionen!!! doom or be doomed!!!"
Shever donc et leur doom metal hypnotique et sombre, des voix d'outre-tombe, une musique violente, lourde et lyrique à la fois. Un très beau mariage des sens et des phrasés musicaux. Et puis ces filles n'ont rien à envier à d'autre niveau vocaliste, car ce soir c'est le rauque qui est de rigueur ... L'interprétation est de très bon niveau, et bien évidemment la féménité dégagée est vecteur d'écoute. C'est violent et beau, surtout lorsque les 3 voix se mélangent. La demoiselle à la batterie cogne bien, c'est assez minimaliste mais ça colle vraiment au style des compos !!! Doom ... or be doomed !!!" |
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hirscheneck basel (20.11.2004) - shEver / forceed / zatokrev (boris / taste of black) |
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"...Um das Erscheinen des ersten Albums von Zatokrev zu feiern, musste eine ordentliche Plattentaufe her, und welches Lokal bietet sich besser an, als das Hirscheneck? Ich persönlich bin zum ersten Mal hier und muss sagen, die Kneipe hat durchaus ihre Reize, ist zwar ein bisschen versifft, hat aber einen grossen Charme. Und ausserdem einen coolen Keller, da passen sicher 150-200 Leute rein, dann ist’s aber auch proppenvoll. Die Sorge von Zatokrevs Frontmann Fredy, dass evtl. nur ein paar Nasen auftauchen würden, ist offenbar total unbegründet, denn bereits eine halbe Stunde vor Beginn des Konzertes von Shever sind ein Haufen Leute anwesend. Die Bedingungen sind also optimal... |
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| reithalle dachstock bern ( 08.10.2004) - shEver / alix / place of skulls (stefan / metalworld) | ||
| "...ShEver durften vor knapp hundert Zuschauern die «Doom Metal Night» im Dachstock der Berner Reitschule eröffnen. Eigentlich ist Doom Metal ja eine Männer-Domäne, doch shEver bilden wohl eine Ausnahme. Was die Doomerinnen da ablieferten, war wahrlich nicht von schlechten Eltern. Ob die Eltern von Alex (Gesang), Jessica (Gitarre, Gesang), Nadine (Bass, Gesang, Violine) und Melanie (Schlagzeug) mit der Musik ihrer Töchter was anfangen können, ist eine andere Sache. Dass Doom Metal keine high-speed-Musik ist, wissen wir ja alle. Hauptsache die Mucke kommt schleppend daher und versucht einem im Zeitlupentempo den Schädel vom Hals wegzureissen. Genau dies zelebrierten die Mädels auf eindrückliche Art und Weise, was nicht selbstverständlich ist, steht die Truppe noch am Anfang ihrer Karriere. Seit Februar 2004 existiert das aktuelle Line-Up, wenige Monate später spielten die Frauen den ersten Gig und nahmen kurz darauf das Demo «The mirror» auf. Unbeeindruckt davon starteten shEver an diesem Abend mit Violinen-Klängen den musikalischen Wettlauf gegen den Tod und zogen die leider nicht gerade zahlreich anwesende Meute vor die Bühne. Wer eine bewegungsreiche Show erwartete, wurde enttäuscht. Sowohl Gitarristin wie auch Bassistin standen fest verwurzelt an ihren Plätzen, alleine Sängerin Alex brachte etwas Action rein. Man merkte, dass sich die Damen sehr stark auf ihre Musik konzentrierten, was sich mit zunehmender Erfahrung aber garantiert noch ändern wird. Musikmässig wusste man gekonnt eigene Akzente zu setzen, so sah es auch das Publikum und spendete nach Songs wie «White world» und «Ocean of pain» kräftig Applaus. Vor dem letzten Song zollte man den Doom-Kings Candlemass (R.I.P.) Tribut und spielte deren «Solitude». Wer so einen Meilenstein ins eigene Repertoire aufnimmt, muss schon verdammt mutig sein. Doch im Falle von shEver zeugte dies nicht von Übermut, im Gegenteil..." | ||
lakuz langenthal (15.05.2004) - shEver / creeping vengeance / anxiety (manu fischer / langenthaler tagblatt) |
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"...Rockig, wenn auch eine Spur düsterer, gings am zweiten Konzertabend zu und her. An der "Breakin´ Necks Metal-Night" wurden die Verstärker noch um ein paar Dezibel aufgedreht. Ein überwiegend langhaariges Publikum strömte bereits früh ins Lakuz. Grund dafür war der erste Auftritt der Band "shEver" aus Langenthal. Mit ihrem schleppenden Death Metal steht die Frauenband ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Nervös seien sie vor ihrem ersten Auftritt gewesen, meinte "shEver"-Gitarristin Jessica Locher. "Am meisten gespannt waren wir auf die Gesichter des Publikums, wenn unsere Sängerin loslegt." Frauenbands sind sonst eher ein Phänomen des Punks, so Locher. "Wir hören selber viel Metal, und ich spielte bereits vorher in verschiedenen Bands, in denen ich immer die einzige Frau war", erklärt sie. "Wir wollten mit <shEver> etwas machen, das es in dieser Form noch nicht gibt. Dabei wollen wir aber mit unserer Musik und nicht durch äusserliche Klischees auffallen, wie das bei anderen Frauenbands oft der Fall ist." |